Mein Thema:

In meinen Büchern schreibe ich über meine Leidenschaft für Detektivgeschichten. Mich haben die „Räuber- und Gendarm-Geschichten immer schon fasziniert und ich bin fest davon überzeugt, dass Kriminelle und Polizisten von demselben Menschenschlag sind, davon bin ich überzeugt. Beide Seiten haben mich schon immer fasziniert. So beobachte ich zum Beispiel mit dem größten Vergnügen, wer sich von den offenen Süßigkeitenregalen in den Kaufhäusern etwas stibitzt: Ein kleines Lakritz hier, ein Fruchtgummi da verschwindet in den Taschen oder gleich im Mund.

Das, was nicht erlaubt ist, ist zugleich sehr faszinierend und das ist wohl der Grund gewesen, warum ich Jura studiert habe. Was ich davon mitgenommen habe? Unter anderem, dass Recht und Unrecht haarscharf nebeneinander liegen.

In meinen Büchern schlage ich mich oft auf die Seite der Gesetzesübertreter. Aber immer wieder tauchen auch gerechte und gute Polizisten auf, von denen ich einige bei den Recherchen zu meinen Büchern kennengelernt habe und die gar nicht so selten Verständnis für Gesetzesübertretungen haben. Weil sie eben so gleich ticken.

Wie bin ich zum Schreiben gekommen?

Das werde ich immer wieder gefragt und die ehrliche Antwort „Ist so passiert“, ist nicht immer zufriedenstellend. Vielleicht kommt Folgendes am ehesten der Wahrheit nah: Ich habe gern gelesen und beim Lesen sind mir immer noch andere Geschichten eingefallen. Allerdings war es ein steiniger Weg zum ersten Buch: Schreiben, schreiben, dranbleiben, neben Job und Privatleben und nicht aufgeben, Rückschläge einstecken (jede schriftliche Absage schmerzt ungemein), bis dann die Erlösung in Form einer SMS kam: Um Mitternacht schrieb mir eine Agentin, der ich vor Wochen (gefühlt: vor Jahren) mein Manuskript geschickt hatte: Sie habe die Geschichte im Bett in einem Rutsch durchgelesen, obwohl sie schon so müde war. Aber jetzt gehe sie ins Bett, alles weitere morgen. Und ich, ich war hellwach . . . so begann der Weg zu meinem ersten Buch (das im Sommer 2017 erscheinen wird).

Was noch in meinen Büchern vorkommt:

In meinen Büchern werdet Ihr immer wieder Verweise auf Süßigkeiten, salziges Lakritz und Tee finden. Diese Dinge sind zu schön und zu wichtig in meinem Leben, um nicht über sie zu schreiben. Auch die Natur an sich, vor allem die Pflanzen, sind nicht nur Schauplatz sondern, werden auch zur Hauptperson. Oder habt Ihr nicht das Gefühl, dass Krähen geradezu verstörend intelligent sind, der knorrige Baum Euch vor Unheil warnt und der schwarze Käfer den rechten Weg weist? Ebend. Die Natur lebt und spricht mit uns…daraus werde ich bestimmt auch noch einmal ein Buch machen, vielleicht wird es etwas unheilvoll…

 

Steckbrief:

Name: Judith Gridl

Geburtsort: Burghausen (Oberbayern)

Geburtsdatum: 1. Dezember 1970

Was ich gern mag….:

Lakritze, lesen, Tee

…und nicht so gern:

Der Geruch von Bärlauch im Frühling, Handyklingeltöne, im Flugzeug fliegen

Mein Lieblingsplatz beim Lesen: Wenn es dunkel wird am Fenster mit einer Tasse Tee

Lieblingsbücher:

  • Die Brüder Löwenherz von Astrid Lindgren (als ich klein war)
  • Mr. Hitchcock, wie haben Sie das gemacht? von Francois Truffaut (von klein bis jetzt)
  • Amerika von T.C.Boyle

Lieblingsfilm:

  • Das Fenster zum Hof (Regie: Alfred Hitchcock)
  • Drei Nüsse für Aschenbrödel (Regie: Vaclav Vorlicek)
  • Pan´s Labyrinth (Regie: Guillermo del Toro)

Lieblingstiere: Katzen und Hunde (besonders mein Hund)

Lieblingssprache: Italienisch

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